reflections

Wissen ist gut, lernen ist besser.

Erwachsene



Erwachsene behaupten häufig schlauer zu sein, als Kinder, Jugendliche und andere Erwachsene. Oft hört man:„ Ich habe studiert, ich weiß das. Ich bin im Recht und du nicht!“

Nur weil man studiert hat, ist man nicht schlauer. Natürlich hat man mehr Ahnung von Dingen die man gelernt hat. Aber man kann auch Intelligent sein, ohne studiert zu haben.

So älter, desto weiser sagt man, aber stimmt das? Teilweise. So länger man lebt, desto länger hatte man Zeit, zu lernen und Wissen zu sammeln. Alte oder ältere Menschen haben auch mehr erlebt und können somit oft aus Erfahrung sprechen.

Nicht jeder nutzt die kurze Zeit seines Lebens, um zu lernen. Also ist nicht gemeint, das man schlauer ist, weil man länger lebt, sondern nur, dass man die Chance dazu hat. Schließlich gibt es auch alte Menschen die dumm sind.

Trotzdem haben (die meisten) Erwachsenen Menschen die Schule abgeschlossen und wissen somit vielleicht mehr als ein Achtklässler. Aber nur weil man in der Schule aufpasst ist man nicht schlauer als andere. Man muss sich auch in der Freizeit mit dem Lernen beschäftigen. In der Schule kann man nicht alles lernen, dazu ist zu wenig Zeit und das Wissen der Fachkräfte recht oft auch nicht aus.

Wenn man gute Noten schreibt bedeutet das schonmal zu wissen, was man wissen sollte – und vielleicht auch ein bisschen mehr.

Wenn man schlechte Noten schreibt bedeutet das nicht, dass man dumm ist. Vielleicht war man faul, was aber eigentlich ziemlich dumm ist, man hatte zu wenig Zeit oder man wusste einfach nicht, wie man seine Intelligenz anwenden sollte. Aber natürlich gibt es Schüler, die schlechte Noten schreiben, weil sie blöd sind. Aber egal was es für einen Grund für schlechte Noten gibt, man hat Pech gehabt.

Was dann wieder dazu führt, das Erwachsene nicht schlauer sein müssen. Wenn diese nämlich schlechte Noten geschrieben haben, egal warum, sind sie nicht intelligenter, nur weil sie die Schule abgeschlossen haben. In diesem Fall, kann ein Achtklässler schlauer als ein Erwachsener sein, der die Schule schon vollständig hinter sich hat.

Troz alle dem, gibt es auch Erwachsene, die schlau sind. Diese haben vielleicht sogar viel mit ihrer Intelligenz erreicht. Aber es gibt auch Erwachsene, die zu Hause sitzen, oder Arbeiten und gar nicht erst die Chance dazu haben, zu zeigen, was sie können. Das Beste, was sie dann machen können, ist ihre Intelligenz an ihre Kinder zu vergeben und zu hoffen, das diese dann die Chance dazu haben und sie auch ergreifen, um zu zeigen wie schlau sie sind.

Wenn aber jetzt einer dieser dummen Erwachsenen ein Kind bekommt, hat es Mitleid verdient. In der Schule und im Freundeskreis, kann es zwar noch lernen, aber wenn die Mutter und der Vater ihrem Kind schon von klein auf beibringen, dass es werf und nicht wirf heißt, also im Imperativ, kann das Kind, was dann aber als dumm bezeichnet wird, nichts dafür.


27.12.10 18:42, kommentieren

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Wissen ist gut, lernen ist besser.

Jugendliche



Gerade aufgewacht, schon sitzen 40% von ihnen vor dem Computer, andere 40% vor dem Fernseher und 15% vor der Spielkonsole. Ja, die rede ist von Jugendlichen. Manche sagen, dieser Sucht sind sie nicht verfallen, sie könnten locker einen Tag ohne Fernseher oder Computer auskommen, aber das entspricht meist nicht der Wahrheit. Gelogen ist es nicht, denn sie sind der festen Überzeugung, dass sie Elektronik im zeitvertreiblichen Sinne nicht unbedingt benötigen. Wenn man davon überzeugt ist, ist es meist schon zu spät.

Aber es stimmt, nicht alle sind unbedingt süchtig. Die 40% der Jugendlichen, die vor dem Fernseher sitzen, nehmen wir bei dieser Theorie mal raus. Auch die, die den ganzen Tag Playstation, Wii, Gameboy oder Nintendo spielen. Es gibt zwar Lernspiele für all diese Konsolen, aber diese werden meist nur als Ausrede benutzt.

Mit dem was folgt, will ich nicht sagen, dass die 40% vor ihrem Computer keiner Verhaltenssucht verfallen sind, aber ein kleiner, minimaler Teil von ihnen, macht nichts Sinnloses. Sie schreiben Kurzgeschichten auf ihren Blog oder für sich selbst, üben in Illustrator oder Photoshop oder recherchieren, lernen Fremdwörter und so weiter. Diese Gruppe, benutzt das World Wide Web und ihren Computer um zu lernen, Wissen zu sammeln und geben ihrer Intelligenz somit Freiraum um zu denken, und zu phantasieren. Für Kinder ist das wichtig, denn im Alter von ungefähr Zwölf bis Fünfzehn Jahren kann das Hirn am meisten Wissen aufnehmen. Was man in dieser Zeit lernt, wird man für immer benutzen können. Am meisten lernt man in der Zeit nicht, das tut man, wenn man anfängt zu sprechen, laufen und den eigenen Becher zu halten. Aber am meisten Wissen kann man sich in dieser Zeit zulegen.

Lernen und Wissen ist etwas anderes. Zu lernen bedeutet, dass man sich Wissen zulegt und Wissen zu haben, bedeutet Intelligent zu sein. Und wenn man lernt, weiß man etwas.

Die letzten, übrig gebliebenen 5%, die keiner dieser Süchte verfallen sind, gehen zum Beispiel raus und überreden ihre Freunde mitzukommen, lesen, und /oder machen Hausaufgaben. Das sie aus diesem Grund schlauer und intelligenter sind, ist nicht gesagt. Nicht jedem ist die Gabe gegeben schlau zu sein. Anstrengen sollte man sich aber in allen Fällen.

Denn Wissen ist macht. Das behauptete 1598 Francis Bacon. Damals wollte er die Menschen „ In den höheren Stand des Daseins bringen“. Hat anscheinend ja nicht so gut geklappt, aber meiner Meinung nach ist er trotzdem ein Intelligent Mann.

Wissen ist Macht, aber was bedeutet das überhaupt? Ich glaube Bacon wollte damit sagen, dass jemand der über viel Wissen verfügt, auch viel Macht besitzt. Denn wenn man sich mächtiger fühlt,und das tut man wenn man über Wissen verfügt, was ein anderer nicht tut. ist man mächtiger.

Man denkt drüber nach, was es noch alles geben könnte, was ein anderer vielleicht nicht weiß, aber man selbst, und ist davon überzeugt, jemand intelligentes zu sein. Dann fühlt man sich mächtiger und das verleiht einem echte Macht.

Das Wichtigste ist nur, dass man nicht aufhört, zu lernen. Weil man denkt, man sei schon schlau genug.

Aber eigentlich lernt man ja sowieso nie aus.


27.12.10 18:40, kommentieren



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