reflections

Wissen ist gut, lernen ist besser.

Jugendliche



Gerade aufgewacht, schon sitzen 40% von ihnen vor dem Computer, andere 40% vor dem Fernseher und 15% vor der Spielkonsole. Ja, die rede ist von Jugendlichen. Manche sagen, dieser Sucht sind sie nicht verfallen, sie könnten locker einen Tag ohne Fernseher oder Computer auskommen, aber das entspricht meist nicht der Wahrheit. Gelogen ist es nicht, denn sie sind der festen Überzeugung, dass sie Elektronik im zeitvertreiblichen Sinne nicht unbedingt benötigen. Wenn man davon überzeugt ist, ist es meist schon zu spät.

Aber es stimmt, nicht alle sind unbedingt süchtig. Die 40% der Jugendlichen, die vor dem Fernseher sitzen, nehmen wir bei dieser Theorie mal raus. Auch die, die den ganzen Tag Playstation, Wii, Gameboy oder Nintendo spielen. Es gibt zwar Lernspiele für all diese Konsolen, aber diese werden meist nur als Ausrede benutzt.

Mit dem was folgt, will ich nicht sagen, dass die 40% vor ihrem Computer keiner Verhaltenssucht verfallen sind, aber ein kleiner, minimaler Teil von ihnen, macht nichts Sinnloses. Sie schreiben Kurzgeschichten auf ihren Blog oder für sich selbst, üben in Illustrator oder Photoshop oder recherchieren, lernen Fremdwörter und so weiter. Diese Gruppe, benutzt das World Wide Web und ihren Computer um zu lernen, Wissen zu sammeln und geben ihrer Intelligenz somit Freiraum um zu denken, und zu phantasieren. Für Kinder ist das wichtig, denn im Alter von ungefähr Zwölf bis Fünfzehn Jahren kann das Hirn am meisten Wissen aufnehmen. Was man in dieser Zeit lernt, wird man für immer benutzen können. Am meisten lernt man in der Zeit nicht, das tut man, wenn man anfängt zu sprechen, laufen und den eigenen Becher zu halten. Aber am meisten Wissen kann man sich in dieser Zeit zulegen.

Lernen und Wissen ist etwas anderes. Zu lernen bedeutet, dass man sich Wissen zulegt und Wissen zu haben, bedeutet Intelligent zu sein. Und wenn man lernt, weiß man etwas.

Die letzten, übrig gebliebenen 5%, die keiner dieser Süchte verfallen sind, gehen zum Beispiel raus und überreden ihre Freunde mitzukommen, lesen, und /oder machen Hausaufgaben. Das sie aus diesem Grund schlauer und intelligenter sind, ist nicht gesagt. Nicht jedem ist die Gabe gegeben schlau zu sein. Anstrengen sollte man sich aber in allen Fällen.

Denn Wissen ist macht. Das behauptete 1598 Francis Bacon. Damals wollte er die Menschen „ In den höheren Stand des Daseins bringen“. Hat anscheinend ja nicht so gut geklappt, aber meiner Meinung nach ist er trotzdem ein Intelligent Mann.

Wissen ist Macht, aber was bedeutet das überhaupt? Ich glaube Bacon wollte damit sagen, dass jemand der über viel Wissen verfügt, auch viel Macht besitzt. Denn wenn man sich mächtiger fühlt,und das tut man wenn man über Wissen verfügt, was ein anderer nicht tut. ist man mächtiger.

Man denkt drüber nach, was es noch alles geben könnte, was ein anderer vielleicht nicht weiß, aber man selbst, und ist davon überzeugt, jemand intelligentes zu sein. Dann fühlt man sich mächtiger und das verleiht einem echte Macht.

Das Wichtigste ist nur, dass man nicht aufhört, zu lernen. Weil man denkt, man sei schon schlau genug.

Aber eigentlich lernt man ja sowieso nie aus.


27.12.10 18:40

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